Tag der Architektur 2011

Schönherrfabrik Chemnitz

Das einstige Webmaschinenbau-Areal zeigt sich heute unter dem Namen Schönherr.Fabrik als einzigartiger Unternehmensstandort, geprägt vom allgegenwärtigen, industriellen Charakter.

Der Innenhof zwischen den Gebäuden 8 und 10 ist Gegenstand vorliegender Studie zur Freiraumentwicklung unter Berücksichtigung möglicher Nutzungsszenarien.

Aus der Analyse einer Überlagerungbesetzter Flächen mit Bewegungsströmen und freibleibenden Räumen wird eine klare Raumaufteilung extrahiert. Am Standort vorhandene Materialien werden als Grundlage der Ausstattung des Hofes eingesetzt und bilden Ebene für Ebene das gestalterische Grundgerüst.

Stimmung

Zu Zeiten des Webmaschinenbaus ist der Innenhof mit einer Produktionshalle bebaut, die den jetzigen Freiraum in zwei schmale Streifen gliedert. Die östliche Stirnseite des Hofes ist noch heute geprägt durch die Überreste der zentralen Halle und der Gleise, die in diesem Bereich über einen Durchgang den Hof erschließen.

Im Zentrum einstiger, funktionaler Architektur, gefüllt mit Maschinen die Maschinen bauen die Gewebe weben, entsteht funktionale Freiraumarchitektur maschinell geprägter Grundrisse, die harmonische Strukturen in den historischen Staub webt.

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Quelle: http://slandart.com/beitrag/Sch%C3%B6nherrfabrik_Chemnitz

sLandArt Stefan Leiste
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